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Anfang des Jahres wurde der Regelsatz um 8 Euro erhöht. Am Ende des Monats wurden mehrere Hartz IV-Bezieher gefragt, ob  nun endlich Geld überbleibt. Wenn der Kontoauszug zum Alptraum wird Studenten kennen das Gefühl am Geldautomaten. Am Ende des Monats herrscht dort meistens erschreckende Leere. Doch zwischen Hartz IV-Beziehern und Studenten besteht ein Unterschied, nämlich die Dauer. Für Studenten ist dieser Zustand absehbar, für Hartz IV-Bezieher ist dies fast tägliche Realität. Was hat die Regelsatzerhöhung gebracht? Am Anfang dieses Jahres gab es nun endlich eine erneute Regelsatzerhöhung. Diese fiel jedoch eher mager aus. 8 Euro im Monat gibt es nun mehr. Diese 8 Euro sollen nun dabei helfen tägliche Bedürfnisse wie Essen, Kleidung und Körperpflege zu decken. Doch wie viel bringt diese Erhöhung wirklich? Ein Hartz IV-Bezieher, der bereits seit 25 Jahren im Hartz IV-Bezug lebt, weiß mittlerweile wie man mit dem wenigen Geld über die Runden kommt. Wenn man nicht raucht, kein Alkohol trinkt und auf alles Unnötige verzichtet, dann reicht das Geld zum Leben. Dies jedoch nur, weil er noch einen Nebenjob hat und im Monat nur 50 – 100 EUR für Lebensmittel ausgibt.Aber machen nicht gerade die unnötigen Dinge des Lebens am meisten Spaß? Im Ergebnis reicht der Regelsatz nur dann aus, wenn man im ständigen Verzicht lebt. Auch die Ausgaben für Lebensmittel sind eher erschreckend. Eine vollwertige Ernährung kann nicht mit 100 EUR im Monat finanziert werden. Kinder stehen im Vordergrund Hartz IV-Bezieher mit Kindern nehmen sich komplett zurück. An erster Stelle stehen die Kinder. Für ein Elternteil bleiben dann im Monat lediglich bis zu 15 EUR zur freien Verfügung. Für Geburtstagsgeschenke müsse in der Regel alte Gegenstände, die nicht mehr benötigt werden, verkauft werden. Wer von Hartz IV lebt muss jeden Cent zweimal umdrehen. Sparen auch mit 8 Euro mehr unmöglich Brillen oder neue Kleidung für Kinder müssen zum Beispiel ebenfalls aus dem Regelsatz gezahlt werden. Diese Kosten übernimmt das Jobcenter nicht. Als Begründung wird angeführt, dass der Hartz IV-Bezieher entsprechend Rücklagen bilden muss, damit er diese Kosten selbst tragen kann. Aber seien wir doch mal ehrlich, wer bereits am Essen spart, wird vermutlich keine Rücklagen mehr für größere Ausgaben bilden können. Fest steht, auch nach der Regelsatzerhöhung ist der Regelsatz immer noch zu niedrig.   Der Beitrag Einen Monat nach der Regelsatzerhöhung. Reicht der Regelsatz nun zum Leben? erschien zuerst auf Gegen Hartz IV: ALG II Ratgeber und Hartz 4 Tipps.

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