In Italien ruft die Union der Basisgewerkschaften (USB) für den morgigen Mittwoch zu einem 24-stündigen Generalstreik auf. Unter der »Wieviele Tote braucht die Regierung noch um zu verstehen, dass alles geschlossen werden muss?« verlangt die Organisation, dass auch die Fabriken und Einrichtungen, in denen noch immer gearbeitet wird, ihren Betrieb einstellen müssen. Das jüngste, am vergangenen Sonntag von der italienischen Regierung verabschiedete Dekret sei »die giftige Frucht des Vetos der Bosse gegenüber einer wirklichen Blockade der Produktion von allem, was nichts mit der Notsituation und dem Schutz des Lebens der Menschen zu tun hat«, kritisiert die Gewerkschaft. Die Regierung habe sich dem Druck des Unternehmerverbandes Confindustria und anderer gebeugt. Das werde den Preis an Menschenleben, den das Land bereits bezahlt, noch weiter ansteigen lassen, nur damit die Unternehmen wieder Profite machen können.

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