Im Rahmen der Warnstreiks im öffentlichen Dienst kommt es insbesondere an Krankenhäusern zu Einschüchterungsmaßnahmen streikbereiter Belegschaften. Ein Beispiel ist das Nürnberger Klinikum, mit 7.000 Beschäftigten einer der größten kommunalen Arbeitgeber der Stadt, an dem die Gewerkschaft ver.di für Donnerstag zu einem eintägigen Warnstreik aufgerufen hat. Vorausgegangen waren mehrere Aktionen für mehr Personal und bessere Arbeitsbedingungen einer ursprünglich kaum organisierten Belegschaft. Die Klinikleitung reagierte unter anderem mit einem zeitweiligen Hausverbot für ver.di-Vertreter und der Entfernung ehrenamtlicher Kollegen vom Klinikgelände durch die Security, weil sie die die Belegschaft informieren wollten.

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