Der Tarifkonflikt im kommunalen Nahverkehr TV-N in Baden-Württemberg hat sich gestern in der dritten Runde nochmals deutlich verschärft. Ein Angebot von ver.di, die Warnstreiks zu pausieren und im Gegenzug die Zahlung des vollen Weihnachtsgeldes zu garantieren, hatten die Arbeitgeber, der Kommunale Arbeitgeberverband (KAV), abgelehnt. Das Weihnachtsgeld ist im TV-N bisher auf 100 Prozent des Bruttoentgeltes festgelegt, fiel aber durch die Kündigung auf 82 Prozent ab, weil die Nachwirkung ausgeschlossen ist. Ein eigenes Angebot legte der KAV erneut nicht vor. Zusätzlich wurden die Gespräche belastet, weil der KAV während noch laufender Verhandlungen den Medien gegenüber behauptete, die Gespräche seinen ergebnislos beendet worden.

Weiterlesen ...