Nun ist es besiegelt: Die Motorenfertigung im traditionsreichen Opel-Werk Aspern läuft ersatzlos aus. Erneut werden 200 bis 270 OpelianerInnen auf die Straße gesetzt. Mit der Übernahme Opels durch den französischen Automobilkonzern PSA (Peugeot, Citroen, DS) im Herbst 2017 ging eine verordnete Rosskur einher: Durch den Zusammenschluss erwartete sich PSA jährliche „Synergien“ von 1,7 Mrd. Euro und einen 2%igen „Gewinn-Turnaround“ bis 2020. Sämtliche Bereiche und ganze Werke die sich der PSA Profit-Strategie und angepeilten Einsparungen und „Verschlankungen“ nicht nahtlos einfügen, wurden von der Konzernleitung bereits damals öffentlich abgeschrieben und ein konzerninterner Konkurrenzkampf neuer Dimension entfacht.

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