Im ver­gan­ge­nen Jahr wur­de der „Ver­ei­ni­gung der Ver­folg­ten des Nazi­re­gimes – Bund der Anti­fa­schis­tin­nen und Anti­fa­schis­ten“ (VVN-BdA) in Deutsch­land die Gemein­nüt­zig­keit ent­zo­gen. Das bedeu­tet, dass Spen­den steu­er­lich nicht mehr absetz­bar sind. Hin­ter­grund für den Ent­zug im Novem­ber 2019 war, dass der bay­ri­sche Ver­fas­sungs­schutz die Ver­ei­ni­gung als links­ex­trem ein­stuft. Dies ist unmiss­ver­ständ­lich als eine poli­ti­sche Bewer­tung ein­zu­schät­zen. Der Frei­staat Bay­ern ist nicht als Hort des Fort­schritt und Offen­heit gegen­über Anders­den­ken­der bekannt. Es kommt hier immer wie­der zu frag­wür­di­gen Ent­schei­dun­gen und Repres­sio­nen, die mit­tels der Reform des Staatschutz­ge­set­zes eher zuneh­men als alles ande­re. Die­se Ein­schät­zung bil­det nun die Basis für den Ent­zug der Gemein­nüt­zig­keit durch das Finanz­amt Ber­lin und das obwohl Berich­ten zufol­ge der VVN weder vom Ver­fas­sungs­schutz Ber­lin noch vom Bund beob­ach­tet wer­den wür­de.

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