Heute fand in Leipzig eine Demonstration der aktiven Supportcrews des Roter Stern Leipzig (RSL) mit knapp 100 Menschen statt. Hintergrund ist das Fußballspiel gegen die 1. Herrenmannschaft des SV Tapfer Leipzig 06 mit dem Spieler Ronny Taube. Er gehörte zu den mehr als 250 Neonazis, die am 11.01.2016 in Connewitz mehrere Menschen, Geschäfte und Kneipen angriffen. Immer wieder spielen Teams des RSL gegen Vereine, die Neonazis in ihren Reihen haben.

Der sächsische Fußballverband und die Vereine interessiert dies jedoch kaum. Daher gab es heute eine Demonstration unter dem Motto: „Nazis sichtbar machen - für gesellschaftliche Verantwortung im...

Aufgrund eines antisemitischen Angriffs auf einen Verbindungsstudenten mit jüdischen Vorfahren geriet die Burschenschaft Normannia zu Heidelberg im September 2020 bundesweit in die Medien. Ihre tiefe Verwurzelung im völkisch-nationalistischen Sumpf zwischen CDU, AfD und "Identitärer Bewegung" sowie NPD und neofaschistischen "Kameradschaften" wird hier ausführlich dokumentiert.

 

Responding to the call of Terra Incognita to turn October into a month dedicated to solidarity and standing up for Terra Incognita, but also for every other occcupied ground threatened by reppresion.and the call of Liebig34/Berlin for an action week in September, we damaged on 15/09/2020 the windows of a LIDL in the area of Faliro. Strong windows, expensive windows. Only peanuts on their balance sheet until this kind of actions gets used more frequently.

 

 

„Nicht auf unserem Rücken. Die reichen sollen die Krise bezahlen“: Unter diesem Motto demonstrierten am Samstag, dem 18. Juli über 70 Personen in Duisburg. Die Demonstration war Teil einer bundesweiten Kampagne, die für diesen Samstag einen Aktionstag ausgerufen hatte. Neben Duisburg gab es Aktionen in über einem Dutzend Städte.

Anlass des Aktionstages war die beginnenden Folgen der Wirtschaftskrise und die Abwälzung der Lasten auf dem Rücken der Lohnabhängigen.

 

AktivistInnen nahmen sich in Waiblingen am vergangenen Dienstag in Form einer Spontandemonstration die Straße, um ihre Solidarität mit den von Repression betroffenen GenossInnen des Roten Aufbaus zum Audruck zu bringen. Wir riefen die Parolen: "Wir sind alle der Rote Aufbau Hamburg!", "Die BRD ist nicht unser Staat - Alle Macht dem Proletariat!" oder "BRD, Bullenstaat, wir haben dich zum Kotzen satt!" Es wurden, unter Vorwand der Bildung einer terroristischen Vereinigung, die Wohnungen von ingesamt 22 beschuldigten Personen durchsucht.

 

 

Am 23. August 2020 gab es Präsidentschaftswahlen in Belarus. Lukaschenko wird seit 26 Jahren wiedergewählt, in seiner Perspektive auch dieses Mal. Am Wahlabend veröffentlichten einige Wahlbüros die richtigen Ergebnisse und diese zeigten eine andere Realität. Bereits vorher gab es Proteste und für den Wahlabend wurde aufgerufen dezentral auf die Strasse zu gehen. In den folgenden drei Tagen und Nächten gingen Hundertausende auf die Strasse und es kam zu massiver Gewalt durch die Cops. 6000 Menschen wurden festgenommen, tausende wurden verprügelt, gefoltert und vergewaltigt sowohl direkt auf der Strasse, als auch in den Knästen.Doch die Menschen liessen sich nicht einschüchtern und setzten...

 

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (09.07. - 10.07.2020) wurden in Kiel zwei Banner von Antifaschis*innen an einer Brücke angebracht, um Solidarität mit den Genoss*innen in Wien zu zeigen.

Während sich international Faschist*innen teils öffentlich parlamentarisch, teils konspirativ im Verborgenen nahezu ungehindert organisieren und immer schlagkräftiger werden, finden vom Staat ausgehende Repressionsschläge gegen linksradikale und anarchistische Strukturen in immer kürzeren Abständen statt.

 

Doch wir lassen uns weder klein kriegen oder spalten. Ihre Repression ist eine Antwort auf unsere Kämpfe, nicht umgekehrt. Unsere Ideen eines befreiten und solidarischen Lebens wachsen täglich. Offensiv und entschlossen wollen wir deshalb am Freitag dem 18.09 um 19 Uhr gemeinsam auf die Straße gehen und den Betroffenen unsere Solidarität...

 

Eine Warnung an alle Menschen, die von Neonazis als Ziel des Hasses ausgewählt wurden, und sich häufiger im Phönixviertel aufhalten.

 

 

 

In der Eddelbüttelstr. 28 wohnt seit geraumer Zeit der Neonazi Klaus-Dieter Möhrling.

 

Wir senden Kraft und Solidarität an die Betroffenen des staatlichen Angriffes durch die Repressionsbehörden. Uns ist bewusst, dass ein Verfahren nach §129 in den allerwenigsten Fällen dazu dienen soll Einzelne zu belangen. Vielmehr ist es der Versuch, Strukturermittlungen zu führen und eine gesamte Szene einzuschüchtern, auszuforschen oder einzelne durch Angst zu isolieren. Ein ausführlicher Text zu den Razzien wurde bereits von der anarchistischen Bibliothek Kalabalik veröffentlicht:  https://de.indymedia.org/node/104312

Anlässlich des jüngsten Repressionsschlags durch den Staat gegen AnarchistInnen in Berlin und Athen, haben sich ca. 70 solidarische Menschen in Leipzig Connewitz zusammengefunden um sich die Straße zu nehmen und ihrer Wut Ausdruck zu verleihen. Die Demo wurde nicht angemeldet, war kurz und kämpferisch. Pyrotechnik wurde gezündet und unweit des Geschehens wurden 2 Ordnunsamtkarren entglast.

In Solidarität mit den Betroffenen der Hausdurchsuchungen in Berlin und Athen am 17.9. haben wir nach der Spontandemo zu dem Thema durch Connewitz eine Secu-Karre in Leipzig - Lindenau angezündet.

Die Durchsuchungen heute, die unter anderem unsere anarchistische Bücherei betrafen, sind nichts neues. Diesmal legen die Behörden allerdings zu. Betroffen sind fünf Menschen, die beschuldigt werden eine besondere, konspirative und kriminelle Vereinigung gegründet zu haben oder darin Mitglied zu sein. Aus diesem Grund ermittelt die Bundesanwaltschaft nach Paragraf 129 und das BKA besuchte die Betroffenen, teils mit gezogenen Knarren, Zuhause.

Ein riesiges Transparent am Stuttgarter Wagenburg-Tunnel, nahe dem Hauptbahnhof. Ein Banner in Solidarität mit den Menschen in Moria, die Tod, Durst und nun mal wieder einem Brand ausgesetzt sind. Das Lager auf Lesbos ist nun vollständig ausgebrannt. Doch eigentlich bräuchte es nicht nur ein Banner oder eine Aktion, sondern 12.000 davon in ganz Stuttgart, in jeder einzelnen Stadt Deutschlands in jedem kleinsten Fleckchen der EU. Warum 12.000? Weil diese Anzahl an Menschen unter barbarischen Bedingungen an den europäischen Außengrenzen ausharren müssen.

Doch uns geht es nicht nur darum auf die schreckliche Lage der Menschen hinzuweisen, sondern auch darum die Verantwortlichen zu benennen:...

Aufstand. Die vergangenen zwei Monate haben wahrscheinlich einen Eindruck von der Bandbreite der Bedeutung des „Aufstands“ vermittelt. In Beirut wurde ein Aufstand neu entfacht durch die grauenhafte Explosion von tausenden Tonnen offenbar herrenlosen Sprengstoffs. In Bolivien setzt sich nach dem konservativen Putsch Ende letzten Jahres das Gerangel um die Präsidentschaft fort, jetzt in Form eines Generalstreiks und zahlreicher Straßenblockaden im ganzen Land. Seit drei Monaten, veranlasst durch den rassistischen Polizeimord an George Floyd, befinden sich die USA in einem Aufstand, der mit weiter eskalierender Gewalt der Reaktion konfrontiert ist und dennoch ungebrochen kraftvoll bleibt....

30 Jahre Kapitalismus und immer noch nicht frei!

Drei Jahrzehnte sind vergangen seit die sogenannte Einheit Deutschlands verkündet wurde.
Das „Ende der Geschichte“ wurde damals ausgerufen. Damit war gemeint, dass nach dem Zerfall des „sozialistischen Blocks“ der bürgerliche Liberalismus sich endgültig als Form des gesellschaftlichen Zusammenlebens durchgesetzt hat. Daran soll und darf von uns bis heute nicht gerüttelt werden. Doch was haben uns 30 Jahre Kapitalismus tatsächlich gebracht?

21 Uhr,  Herderpark

Heute gab es in Berlin und Athen Hausdurchsuchungen wegen eines neuen 129 Verfahrens! Die steigende Kontinuität der Angriffe des Staates bedarf einer Antwort! Lasst uns den betroffenen Genoss*innen zeigen, dass sie nicht alleine sind!

Hinter uns liegt ein aufregendes Wochenende. Wir als Soziale Kampfbaustelle wollen die kommenden Zeilen nutzen, um ein paar Gedanken zu teilen, die die Geschehnisse um das zurückliegende Wochenende dokumentieren.