Am Abend nach der Räumung der Liebig 34 in Berlin, gab es in Hannover eine wütende Sponti. Etwa 60 Leute liefen über den E-Damm in der Nordstadt. Feuerwerk, Sprühereien, brennende Mülltonnen und Angriffe auf einen Streifenwagen erwärmten unsere Herzen. Leider nahmen die Cops im Anschluss wahllos Leute in der Nordstadt fest und gingen gewohnt brutal vor.

Wir haben uns dazu entschlossen in Köln Kalk in der Dieselstraße 15 ein Zeichen zu setzen, welches sich solidarisch mit dem geräumten anarcha-queer-feministischen Hausprojekt Liebig34 zeigt.

 

 

 

"Für mich ist die derzeitige Medizin eine Institution, die ich zerstören muss, um frei sein zu können. Und ich wüsste nicht, warum der Ausbruch einer Pandemie daran etwas ändern sollte."

Ein interessanter Artikel, der bereits Ende März veröffentlicht wurde und der einige Grundannahmen über die Medizin erschüttert. Und das erstaunlich wenig polemisch, wenn man bedenkt, dass dieser Artikel im Zündlumpen veröffentlicht wurde, einer Zeitung, die sich mit jeder Ausgabe aufs neue in ihrer Polemik überbietet.

Quelle:

Liebig34 ist überall! – Die Liebig macht uns froh, Häuser besetzen sowieso!

Wir haben in der Nacht auf den 10.10.2020 in Solidarität mit der Liebig34 und allen von Räumung bedrohten linken Projekten die Antoniuskirche an der Arnoldstraße Ecke Antoniusstraße besetzt!

Dem kapitalistischen Immobilienmarkt entrissene Räume wie die Liebig34 und die Rigaer94 in Berlin oder die Herner Straße 131 in Bochum schaff(t)en solidarischen Wohnraum für alle, Platz für Kunst, Kultur und Politik, sowie unkommerzielle Begegnungsorte.
Die 1990 besetzte Liebig34 entwickelte sich im Laufe der Zeit zudem zu einem Schutzraum für FLINT*, was in Zeiten des immer mehr erstarkendem Antifeminismus in unserer...

Am Donnerstag den 8.10 organisierten die IG Metall-Betriebsräte des Daimler Werks Untertürkheim eine Aktion gegen die jüngsten Angriffe auf die Belegschaft des Standorts und dessen Zukunft. Nach den eigentlichen Zusagen zum Werkserhalt und zur Jobsicherung möchte das Managment die Verträge brechen- und muss es auch, denn hinter diesem erneuten Angriff steht nicht einfach nur die Niedertracht einiger Bosse, sondern wirtschaftliches Kalkül.

LINK ZUM VIDEO: https://www.youtube.com/watch?v=CL0lTo8_dGg

 

Am Freitagabend fanden sich gegen 19:00 ca. 60 Menschen in der Tübinger Innenstadt zu einer spontanen Demonstration zusammen. Das Ziel war, ihre Wut über die Räumung der Liebig34 auf die Straße zu tragen und ein starkes Zeichen der Solidarität nach Berlin zu senden.

 

 

Hallo Freunde, Bekannte und Zufallsbekanntschaften,

vor wenigen Tagen poppte die Location „Kobra Keller Leipzig“ zum ersten Mal in unseren Social Media Timelines auf. Ein neuer Club in Leipzig (ja, ist nicht neu für viele), das fanden wir natürlich zunächst klasse, schauten dann aber etwas genauer hin. Wir stellten fest, dass dieser Club absolut nicht das ist, was er zu sein scheint, bzw. vielmehr dessen Geschäftsführer. 

Die Ermordung von Ernesto »Che« Guevara jährt sich heute zum 53. Mal. Wir nehmen das zum Anlass, eine kleine Kurzbiographie von ihm zu veröffentlichen. Weitere solche Texte zu von der Reaktion ermordeten Personen folgen demnächst im Rahmen eines Gedenkprojektes auf unserer dann neuen Seite unter www.fightandremember.org auf die wir zum Ende dieses Jahres umziehen werden.

Während Berlin und insbesondere der Friedrichshainer Nordkiez von tausenden von Cops aus dem gesamten Bundesgebiet belagert wird, haben wir in den frühen Morgenstunden des 9.10. in unmittelbarer Umgebung der Liebig34 zwei Autos von Immobilienfirmen geplättet und mit „L34“ bemalt. Mit dieser kleinen Aktion haben wir ihnen und auch uns gezeigt, dass die gesamte Situation nie kontrollierbar gemacht werden kann und gleichzeitig Profiteure der Gentrifizieung angegriffen.

Bilanz: Weitere 500 € Sachschaden für die 34 Mio.€ Rechnung

Wir dürfen euch mitteilen, dass Andreas Buch nun gedruckt und erhältlich ist. Es erzählt von seiner Lebensgeschichte, seiner Rebellion, seinem Schmerz, den Zuständen in deutschen und italienischen Knästen, von Solidarität und Kämpfen und seinen Hass auf das System:

“Nur Idioten glauben an die Gerechtigkeit der herrschenden Justiz. Die Justiz beruht auf von Menschen zur Unterdrückung von Menschen geschaffenen Gesetzen und ist daher gezwungenermaßen repressiv. Der Knast ist das wichtigste Disziplinierungsmittel eines jeden auf Knechtung und Ausbeutung beruhenden Systems zur Aufrechterhaltung einer
willkürlichen Ordnung. Die, die Macht ausüben, halten sich selbst an keine Gesetze. Auch...

Am Samstag, den 10.10.2020 wollen christlich-fundamentalistische Antifeminist:innen in Münster gegen geschlechtliche und sexuelle Selbstbestimmung demonstrieren. Lasst uns in Zeiten, in denen Projekte wie die Liebig 34 in Berlin bedroht und geräumt werden, gemeinsam gegen patriarchale Gesellschaftsstrukturen angehen, den Aufmarsch am Samstag zum Desaster machen und das selbstbestimmte Leben erkämpfen!

Ein Haus im beschaulichen Schmargendorf (Charlottenburg) in der Charlottenbrunner Str. 5 hat in der letzten Nacht Besuch bekommen. Hier wohnt Louis Clark Weizmann, ein Emporkömmling der Padovicz Unternehemensgruppe. Mit einem Farblöscher und dem Spruch „Liebig34 bleibt“ haben wir an seine Verantwortung für die Räumung der L34 erinnert und seinen Vorgarten zerstört.

Während tausende Bullen sich durch die Straßen Berlins zur Räumung der Liebig34 bewegten, wurden auf einigen Hauptverkehrsstraßen der Stadt brennende Barrikaden gemeldet. Die Holzmarktstraße, Kynaststraße sowie der Mühlendamm wurden am frühen Morgen blockiert. Vermummte Gestalten warfen dafür Baustellenmaterial oder Autoreifen auf die Straßen. An der Kynaststraße soll auch ein Neubau mit Steinen angegriffen worden sein.

Chaos statt Räumung!

TagX - Demo 21 Uhr Monbijoupark!

 

- - - Gefunden auf infoladenw.blackblogs.org - - -

Gut ein halbes Jahr ist sie nun her, die “Ayayay – dieses Patriarchat”-Nachttanzdemo. Am 7.3., dem Vorabend zum 8. März, dem internationalen Frauenkampftag, veranstalteten wir vom Infoladen Kollektiv eine anarcha-queer*feministische Nachttanzdemo. Etwa 300 Menschen zogen durch die Wuppertaler Innenstadt, und neben guter Musik vom Lautsprecherwagen, zu der getanzt und gefeiert wurde, tönten verschiedene Parolen durch den Abend, die unsere Forderungen nach einem selbstbestimmten Leben unterstrichen. Wenn wir also zurück denken, haben wir viele kämpferische Bilder im Kopf, die uns nicht nur an diesem Abend Kraft gegeben haben und uns...

Aus den frühen Morgenstunden senden wir euch solidarische & kämpferische Grüße von Lüneburg nach Berlin! Haltet Durch!

 

 

Am Morgen des 09. Oktobers, markierten Aktivist*innen in Tübingen mehrere leerstehende Häuser. Sie wollen mit dieser Aktion auf die geplante Räumung des Berliner, anarcha-queerfeministischen Hausprojekts Liebig34 aufmerksam machen. Seit 1999 leben in dem alternativen Wohnprojekt nur Frauen, trans- und intersexuelle Menschen. Selbst aus dem Berliner Senat heißt es, dass das Haus ein "einzigartiger Schutzraum" sei, eine Anlaufstelle für von Diskriminierung betroffene Menschen.

 

 

Am Morgen des 8.10. haben wir die Kabel der Trafostation des Kohletagebaus Vereinigtes Schleenhain nähe Pödelwitz in Flammen aufgehen lassen. In Folge dessen gingen die Lichter in der Grube aus und alles steht still.

Letzte Aktualisierung am 30.10.2020 19:58

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