von Damian Wilson - Steigende Spannungen zwischen den Mitgliedsstaaten der EU wegen unterschiedlicher Herangehensweisen beim Umgang mit dem Ausbruch von COVID-19 könnten ein neues, besonders unwillkommenes Problem für die Union auf den Plan rufen: Den "CorExit". EU-Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenschutz Janez Lenarčič erklärte, Brüssel arbeite an einem regionalen Ansatz zur Bewältigung der COVID-19-Krise. Derweil zeigen die jüngsten Zahlen mehr als 10.000 Fälle von Corona-Infektionen allein in Italien, jeweils fast 2.000 in Frankreich, Deutschland und Spanien sowie Hunderte in den restlichen Ländern des Kontinents. Angesichts dieser Zahlen, die wahrscheinlich immer weiter ansteigen werden, muss dieser "regionale Ansatz" schnellstmöglich ausgearbeitet werden. Am besten gestern. Deutliche Zeichen der Spaltung unter den EU-Mitgliedern machen sich bemerkbar

Tonight Great Britain will leave the European Union. Then comes the hard part. Britain has until the end of this year to make a new trade deal with Europe, with the U.S., and with other countries. But it does not have much negotiation power. Nearly 50% of Britain`s exports go to the EU where 27 national parliaments will have to sign off any new deal. No deal means that Britain would lose a big chunk of that trade. In the U.S. Congress must also agree to a new trade deal with Britain. Lots of lobbyists will ask for open access to Britain`s markets.

Die neuen Drohungen des US-Präsidenten gegen Großbritannien, das Ende Januar aus der EU scheidet, zielen auf dessen Verhalten zum Nuklearabkommen mit dem Iran, zur Zusammenarbeit mit dem chinesischen Telekom-Konzern Huawei sowie zur Besteuerung von US-High-Tech-Unternehmen. Am 31. Januar soll es so weit sein: Großbritannien wird die EU verlassen. Am Mittwoch verabschiedete Großbritannien das Ratifizierungsgesetz für das Brexit-Abkommen.