Anlässlich des 70. Internationalen Tages der Menschenrechte wiederholen die Sprecher*innen der „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ ihre Forderung nach einem vollumfänglichen Rüstungsexportstopp an im Jemenkrieg involvierte Staaten und richten diese in untenstehendem offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel.

Several days ago, I joined an unusual Skype call originated by young South Korean founders of "The Hope School." Located on Jeju Island, the school aims to build a supportive community between island residents and newly arrived Yemenis who seek asylum in South Korea. Jeju, a visa-free port, has been an entry point for close to 500 Yemenis who have traveled nearly 5000 miles in search of safety. Traumatized by consistent bombing, threats of imprisonment and torture, and the horrors of starvation, recent migrants to South Korea, including children, yearn for refuge.

Die Zahlen sind atemberaubend: Seit Beginn des Konflikts im Jemen sind schätzungsweise 85.000 Kinder unter fünf Jahren an extremem Hunger und Krankheiten gestorben, so die letzte Analyse von Save the Children, der internationalen Gesundheits- und Menschenrechtsorganisation. Obwohl Kinder am stärksten von dem Konflikt betroffen sind, sind nach Angaben der Vereinten Nationen 14 Millionen Menschen von Hungersnot bedroht.

Laut einer neuen Schätzung der Hilfsorganisation Save the Children sind im Jemen 85.000 Kinder verhungert, seit Saudi-Arabien im Jahr 2015 mit Unterstützung der USA einen Luftkrieg gegen das Land begonnen hat. Der verbrecherische Charakter der Unterstützung Washingtons für dieses Gemetzel zeigt sich in dieser Zahl.

Worum ging es beim Jemenkrieg, und wie lässt sich die Medienberichterstattung darüber erklären? Die Gründe für den Jemenkrieg erscheinen rätselhaft. Analysten diskutierten etwa maritime Routen, religiöse Spannungen, die Iran-Frage oder vermutete Erdölvorkommen. All dies sind relevante Aspekte, doch in der Gesamtsicht dürfte es sich auch beim Jemenkrieg – wie schon in Syrien und Libyen – um einen imperialen Krieg gehandelt haben (Szenario E).

After the murder of Jamal Khashoggi, many are asking ‘But what about Yemen?’ Yes, indeed, what about Yemen, but what about Syria, Lebanon, Iraq, Libya, Afghanistan, and Somalia? What about Egypt in 1956, what about Iran in 1953 and what about Palestine from 1917 to the present day? There is a string of ‘what abouts?’ going all the way back to the French occupation of Algeria in 1830. The ‘western’ presence in North Africa and the Middle East is an unbroken record of criminality, invasion, occupation, massacre, assassination and overthrow stretching back over two hundred years.
Letzte Aktualisierung am 15.12.2018 23:30
Herodes balkovi Herodes

RT @haraldpflueger: Kurz vor Krim-Votum: Hacker entlarven britische Vorschläge, Sewastopol zu verminen: Die Hacker-Gruppe Anonymous hat am…

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