L’Armée égyptienne se bat en Libye aux côtés du Maréchal Khélifa Haftar, l’homme fort de la Cyrénaïque, qui veut occuper la Tripolitaine et le Fezzan par la force des armes. Les soldats égyptiens se sont heurtés à différentes reprises avec les soldats turcs appuyant les forces de Fayez al-Serraj de Tripoli et les pertes militaires égyptiennes sont systématiquement comptabilisées en Égypte comme résultant d’opérations anti-terroristes en cours au Sinaï.

Ses forces œuvreront à «mettre en place les conditions nécessaires pour la construction des institutions pérennes d`un Etat civil», a déclaré le commandant en chef de l`Armée nationale libyenne qui, comme le rapporte l`AFP, n`a ni précisé auprès de quelle institution il avait reçu ledit «mandat du peuple», ni détaillé les implications politiques de ce mandat.

Längst ist der Konflikt in Libyen zu einem internationalen Stellvertreterkrieg mutiert. Aktuell wird das Land mit hochmodernen Waffensystemen geflutet. Laut US-Analysten eignet sich Libyen als Testfeld für US-Truppen, um sich auf die sogenannte "great-power competition" vorzubereiten. Es war der Innenminister der libyschen Regierung der Nationalen Einheit, der den USA vor wenigen Tagen ein verlockendes Angebot machte. Demnach zeigte sich Fathi Baschagha offen für die Einrichtung eines US-Stützpunkts im nordafrikanischen Land – um dadurch den wachsenden Einfluss Moskaus auf dem afrikanischen Kontinent entgegenzuwirken.

March 25th, 2016/by Kit O`Connell - Clinton bragged about the U.S. role in Moammar Gadhafi’s death, and her emails leaked by Wikileaks show the race to claim Libya’s resources in the aftermath. A message from Hillary Clinton’s private email server reveals that France and the United Kingdom both sought to control Libya’s oil in the days after the U.S.-backed coup in 2011. An email sent on Sept. 16, 2011 to Clinton, then the U.S. Secretary of State, from journalist and family friend Sidney Blumenthal, shows that French President Nicolas Sarkozy and British Prime Minister David Cameron each traveled to Tripoli about one month after Moammar Gadhafi’s government fell in order to assert their claim on Libya’s energy reserves. They made these demands, Blumenthal wrote, during meetings with the country’s National Transitional Council, a de facto government which formed with Western support in the aftermath of the coup:

„Libyen ist längst zu einem Ort für einen Stellvertreterkrieg geworden, und das wollen wir nicht länger akzeptieren. Seit Monaten sind wir in Gesprächen mit Ländern, die Einfluss nehmen in Libyen und wir wollen diese dazu veranlassen und in die Pflicht nehmen…“ So tönte Außenminister Heiko Maas am 17. Januar, zwei Tage vor Beginn der Libyen-Konferenz in Berlin. Entsprechend das Tamtam der Tagesschau: „In Berlin haben sich die Teilnehmer der Libyen-Konferenz auf einen umfassenden Plan für eine Friedenslösung in dem Bürgerkriegsland verständigt“. Das stimmte höchstens formal. Ein kritischer Beobachter hätte zumindest beiläufig bemerkt, dass einige der Akteure hinterm Rücken die Finger kreuzten. Die Tagesschau vertuschte aber dienstfertig, dass nur eine Show mit Heißluft-Ballonstart abgezogen worden war.

18. Januar 2020 - In Fortsetzung unserer kleinen Libyen-Chronik, deren letzter Stand darin bestand, dass die EU jeglichen Einfluss in Libyen nur durch Putin bekommen kann. Am 19. Januar wird in Berlin eine Libyen-Konferenz organisiert, auf der die EU ihren Weg nach Libyen finden will. Die UN soll einbezogen werden und alle Konfliktparteien. Großes Ding also. Alle bereiten sich vor. Die Türkei schickt zwei Wochen zuvor eigene Truppen nach Libyen, um die offizielle Regierung gegen General Haftar zu unterstützen.

In Berlin werden neue Forderungen nach einem Einsatz der Bundeswehr in Libyen laut. Bereits in der vergangenen Woche hatte Wolfgang Ischinger, Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, für einen Marine- oder Luftwaffeneinsatz plädiert. Am Wochenende urteilte der CDU-Außen- und Militärpolitiker Johann Wadephul, in Libyen kämen "schwierige sicherheitspolitische Aufgaben auf uns zu"....Weil Berlin kaum bereit ist, die dominante Stellung der europäischen Mächte in den früheren nordafrikanischen Kolonien preiszugeben, steigt die Gefahr eines Libyen-Einsatzes der Bundeswehr.

Es gibt beinahe keinen Einsatz, den er nicht befürwortet, Wolfgang Ischinger, der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz. in der FAZ wird er zB mit den Worten zitiert: „Sollte der UN-Sicherheitsrat einen Militäreinsatz in dem nordafrikanischen Krisenstaat beschließen, könne sich die Bundesregierung ‚als Initiator des Berliner Prozesses natürlich nicht wegducken‘, sagte Ischinger in einem Interview der Funke Mediengruppe“.

Bei der Libyen-Konferenz, die am vergangenen Sonntag in Berlin stattfand, ging es nicht um „Frieden“ in dem kriegszerstörten Land, sondern um die Verteilung der Beute. Sie erinnert fatal an die Konferenzen, auf denen die Kolonialmächte des 19. Jahrhunderts ganze Regionen und Kontinente unter sich aufteilten... Die deutsche herrschende Klasse betrachtet den Libyen-Konflikt als Chance, die seit langem propagierte Rückkehr zu einer militaristischen Großmachtpolitik voranzutreiben. 79 Jahre, nachdem Hitlers Lieblingsgeneral Erwin Rommel zu seinem Afrikafeldzug in Libyen landete, der in einem Desaster endete, wittern sie die Chance, sich militärisch in Nordafrika festzusetzen. Dabei werden sie von allen Parteien unterstützt. Nicht nur die Regierungsparteien CDU, CSU und SPD, sondern auch die Grünen und die Linke haben die Berliner Konferenz enthusiastisch begrüßt.

Michel Collon, 3. Juni 2011 - An diesem Punkt unserer Überlegungen angelangt, können wir aufgrund mehrerer Tatsachen die These vom humanitären Krieg oder einer impulsiven Reaktion auf die Ereignisse als endgültig widerlegt betrachten. Wenn Washington und Paris jegliche Verhandlungen entschlossen abgelehnt haben, wenn sie bereits seit einiger Zeit am Aufbau der libyschen Opposition „gearbeitet“, detaillierte Konzepte für eine Intervention vorbereitet hatten und sich ihre Flugzeugträger bereits seit längerer Zeit für eine Intervention bereit hielten (wie es US-Admiral Gary Roughead, Chef der US-Seestreitkräfte bestätigt hat: „Unsere Streitkräfte waren bereits gegen Libyen positioniert“, Washington, 23. März), dann bedeutet das zwangsläufig: Dieser Krieg wurde nicht im letzten Augenblick als Reaktion auf überraschend eingetretene Ereignisse beschlossen. Er war im Gegenteil geplant. Mit ihm werden Ziele verfolgt, die über die Person Gaddafis weit hinausgehen. Welche Ziele sind das?

Eine militärische „Friedensmissionen“ der EU ist nichts anderes als Kolonialismus. In der Berichterstattung zur Berliner Libyen-Konferenz scheint das wichtigste Anliegen der Journalisten zu sein, den deutschen Politikern das Bekenntnis zum Willen, deutsche Soldaten nach Libyen zu schicken, herauszulocken. Man dürfe sich nicht mehr wegducken, müsse Verantwortung zeigen, so gestern der Kommentar bei den Tagesthemen, der einen erschauern ließ. Endlich solle man nachholen, was man 2011 versäumt habe. Ganz eindeutig: Die Medien wollen in den Krieg ziehen. Natürlich nur in Form einer „Friedensmission“, natürlich nur, um die Beschlüsse der Berliner Libyen-Konferenz „abzusichern“.

Der russische Außenminister Sergei Lawrow bezeichnete die NATO-Operation in Libyen im Jahr 2011 als "kriminell und illegitim". Seitdem sei das Land von Konflikten verwüstet worden. Nun aber drängen Großmächte Libyen, dass die Konfliktpartner einen Ausweg finden.

Immer deutlicher liebäugeln Teile der Regierung mit einem möglichen Militäreinsatz in Libyen. Die FAZ schreibt: „Die Bundesregierung stellt sich darauf ein, zur Absicherung eines Waffenstillstands in Libyen womöglich auch einen militärischen Beitrag zu leisten....“

In Berlin fand am Sonntag die Libyen-Konferenz statt. ... Die Ergebnisse des Libyen-Gipfels in Berlin sind alles andere als solide und von einem "Durchbruch" kann keine Rede sein. Nach außen konnte sich demnach vor allem Bundeskanzlerin Angela Merkel als internationale Vermittlerin und Führungspersönlichkeit in Szene setzen. Für die außenpolitischen Profilierungsbemühungen der Bundesregierung war die internationale Konferenz daher wohl dennoch ein voller Erfolg.

Mit einiger Skepsis reagieren Experten auf die Ergebnisse der gestrigen Berliner Libyen-Konferenz. Zwar verabschiedeten die Staats- und Regierungschefs der wichtigsten in den Libyen-Krieg involvierten Länder gestern in der deutschen Hauptstadt eine Resolution, die insbesondere einen Waffenstillstand, die Durchsetzung des Waffenembargos und erste Schritte zur Rekonstruktion des libyschen Staates vorsieht. Doch fehlten ein förmliches Waffenstillstandsabkommen und ein Mechanismus zur Durchsetzung des Waffenembargos, hieß es etwa bei der niederländischen Denkfabrik Clingendael. Die Berliner Konferenz habe "in einer Art Parallel-Realität zum tatsächlichen Geschehen in Libyen" stattgefunden, urteilt Wolfram Lacher, Libyen-Experte der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP).