Digital Streetwork arbeitet etwa mit pädagogischer Counter Speech. Was das ist? Das verrät der Auszug aus der Broschüre "Digital Streetwork - Pädagogische Interventionen im Web 2.0" des Projektes "Debate" der Amadeu Antonio Stiftung zu den Möglichkeiten der präventiven Arbeit mit rechtsaffinene Jugendlichen in Sozialen Netzwerken.  

 

Von debate// Cornelia Heyken, Christina Dinar

 

Der NSU-Prozess geht dem Ende entgegen, die Hauptangeklagte ist eine Frau. Trotzdem – und deswegen – trauen Gericht, Medien und Öffentlichkeit ihr weniger Verantwortung für die Taten zu. Das ist kein Einzelfall. Warum es für Prävention und Strafverfolgung wichtig ist, Geschlecht im Blick zu behalten, wurde gestern bei einer Veranstaltung der Fachstelle Gender, GMF und Rechtsextremismus in Berlin diskutiert, auf der die neue Broschüre „Le_rstellen im NSU-Komplex“ vorgestellt wurde.

 

Welche Formen von Jugend(sozial)arbeit funktionieren auch online? Auszug aus der Broschüre "Digital Streetwork - Pädagogische Interventionen im Web 2.0" des Projektes "Debate" der Amadeu Antonio Stiftung zu den Möglichkeiten der präventiven Arbeit mit rechtsaffinene Jugendlichen in Sozialen Netzwerken.  

 

Dieter Kunzelmann ist tot. Er starb am 14.5.2018 in Berlin. In Nachrufen wird er als eine linke Ikone gefeiert, als eine linksradikale 68er-Berühmtheit. Aber er ist auch ein Protagonist eines linken Antisemitismus, der Deutschland einen “Judenknax” vorwarf.

 

Von Reinhold Kaufmann

 

Am 27.05. will die AfD in Berlin eine "Großdemonstration" auf die Beine stellen. Ein breites Bündnis ist dagegen und mobilisiert mit Bass, Glanz und noch viel mehr.

"Digital Streetwork - Pädagogische Interventionen im Web 2.0" heißt eine neue Broschüre des Projektes "Debate" der Amadeu Antonio Stiftung zu den Möglichkeiten der präventiven Arbeit mit rechtsaffinene Jugendlichen in Sozialen Netzwerken.  Hier ein Auszug: Wie leben Jugendliche in und mit Sozialen Netzwerken?

 

Von debate// Cornelia Heyken, Christina Dinar

 

"Digital Streetwork - Pädagogische Interventionen im Web 2.0" heißt eine neue Broschüre des Projektes "Debate" der Amadeu Antonio Stiftung zu den Möglichkeiten der präventiven Arbeit mit rechtsaffinene Jugendlichen in Sozialen Netzwerken.  Hier ein Auszug: Soziale Medien und Rechtsextremismus-Prävention - wie passt das?

 

Von Prof. Dr. Beate Küpper

 

“Respekt ist uns #nichtegal!" heißt der Slogan einer YouTube-Initiative für gute Gegenrede und Debattenkultur im Netz, die 2016 erstmals stattfand und jetzt in die zweite Runde geht. Schüler_innen, Lehrer_innen und Schulen, die sich mit Hass im Netz auseinandersetzen wollen, können sich jetzt für kostenfreie #nichtegal-Workshops bewerben und mit YouTubern diskutieren, wie ein besseres Miteinander im Netz möglich ist.

 

Von Simone Rafael

 

Einerseits wurden Muslime im nationalsozialistischen Deutschland gemäß der "Rassenlehre" diskriminiert, andererseits suchten die Nationalsozialisten außerhalb Deutschlands muslimische Verbündete, als die Alliierten an Boden gewannen. Wie das erfolgreich sein konnte, untersucht David Motadel in seinem Buch "Für Prophet und Führer. Die islamische Welt und das 'Dritte Reich'".

Verlieren die „Identitären“ in Österreich ihre Führung? 10 „führende Vertreter“, darunter Martin Sellner, und 7 Sympathisanten müssen sich in einem Prozess am Landesgericht Graz verantworten. Die Anklagepunkte: Verhetzung, Bildung einer kriminellen Vereinigung, Sachbeschädigung und Nötigung. Dazu könnten noch Vorwürfe im Bereich Verbandsverantwortlichkeit und Finanzstrafgesetz kommen.

 

Von Simone Rafael

 

Innerhalb der digitalen antifeministischen Blase der „Manosphere“ findet man auch „Incel“. Männer, die unfreiwillige Enthaltsam leben. Schuld an ihrem Elend seien Frauen, weil sie die Männer unterdrücken und den „Incellern“ Sex verweigern. Diese frauenhassende Ideologie kann gefährliche Auswirkungen auf Frauen haben. Auch der Amokfahrer aus Toronto bezeichnete sich selber als „Incel“ und tötete gezielt Frauen.

Wäre das Video nicht auf der Website der „Identitären“ eingebunden, könnte es Satire sein. Aktivist_innen der „Identitären“ laufen zwischen verschleierten Frauen und lebhaften Kindern durch ein Flüchtlingscamp im Libanon und verkünden, dass „erste patriotische Hilfsprojekt“ sei da. Ansporn ist aber, wie gewohnt, Rassismus.

 

Von Simone Rafael

 

Sie gilt als bekannteste Holocaust-Leugnerin Deutschlands – und muss nun mit 89 Jahren das erste Mal in Haft. Zu oft hat Ursula Haverbeck bewiesen, dass ihr bloße Verurteilungen einerlei sind.